Die Route: Wasserflächen, Lahnpromenade und grüne Täler
Mit einer Gesamtlänge von knapp 50 Kilometern und etwa 450 Höhenmetern bietet diese Runde die ideale Balance aus sanfter sportlicher Aktivität und purem Naturgenuss. Die hervorragend ausgebaute Rad-Infrastruktur Mittelhessens ist wie geschaffen für genussvolles Dahingleiten mit dem E-Bike.
Der erste Abschnitt: Sommerfrische, Waldgeruch und der historische Klosterhof
Gleich nach dem Start nahe Oppenrod taucht man ein in eine Postkartenidylle. Der erste Abschnitt führt über weite, offene Felder, auf denen die Sommersonne die Luft flimmern lässt. Schon nach wenigen Kilometern wechselt die Kulisse: Der Weg führt hinein in den kühlen, schattigen Bergwerkswald. Wer hier tief einatmet, hat sofort den intensiven Duft von feuchtem Waldboden, Moos und harzigen Nadelbäumen in der Nase – ein herrlicher Kontrast zur Hitze des offenen Feldes. Die breiten Schwalbe-Reifen unserer i:SY Kompakträder vermitteln auf den geschmeidigen Waldwegen ein Gefühl, als würde man auf Wolken schweben.
Ein absolutes Kultur-Highlight auf diesem Teilstück ist die Fahrt vorbei an der historischen Siedlung Oberhof. Hier liegt der wunderschöne, alte Klosterhof, den man über einen idyllischen Waldzugang erreicht. Wir hatten das große Glück, genau zur Zeit eines kleinen Open-Air-Konzerts dort vorbeizukommen. Die akustischen Klänge der Live-Musik mischten sich mit dem sanften Rauschen der Blätter – ein Gänsehaut-Moment! Gekrönt wird dieser Zwischenstopp von einem fantastischen, weiten Blick ins Tal, der zum Verweilen und Genießen einlädt.
Seenlandschaft pur: Wakeboard-Action, Badebuchten und Urlaubsflair am Dutenhofener See
Das unumstrittene Herzstück der ersten Streckenhälfte ist das weitläufige Seengebiet östlich von Gießen. Der Radweg führt hautnah am Heuchelheimer See vorbei und steuert dann direkt auf das Ufer des glitzernden Dutenhofener See zu. Hier kommt sofort echtes Urlaubsfeeling auf: Der Blick schweift über das weite, tiefblaue Wasser, vorbei an idyllischen, kleinen Badebuchten, an denen Sonnenbeter entspannen und Hunde im kühlen Nass planschen.
Ein echtes Spektakel bietet das lebendige Wasserski- und Wakeboardzentrum Dutenhofener See. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Eleganz und Dynamik die Freizeitsportler von der modernen 5-Mast-Seilzuganlage über das Wasser gezogen werden und waghalsige Sprünge über die Rampen wagen. Vorbei am angrenzenden, idyllischen Campingplatz haben wir am belebten Strandbad Dutenhofener See eine gemütliche Pause eingelegt. Der dortige Biergarten lädt bei kühlen Getränken zum ausgiebigen Verweilen ein.
Komfort-Tipp für Tourenfahrer: Direkt vor Ort am Strandbad steht eine moderne E-Bike-Ladestation bereit. Auch wenn die hocheffizienten Bosch Smart System Antriebe in unseren i:SYs noch reichlich Restreichweite anzeigten, gibt dieses dichte Netz an Infrastruktur einfach ein rundum sicheres Gefühl auf fahrradfreundlichen Regionen-Touren.
Auf dem Lahnradweg: Stauwehr-Spektakel, Fischtreppe und idyllische Kleingärten
Vom Seengebiet aus wechselt die Route auf den südlichen Lahnradweg, der sich als wunderbar ruhige und grüne Alternative präsentiert. Die Lahnpromenade führt uns mitten hinein in das Herz von Gießen. Nahe der Innenstadt überquert man elegante Fahrradbrücken und erreicht ein echtes ingenieurstechnisches und ökologisches Highlight: das große Gießener Stauwehr. Direkt daneben rauscht das Wasser durch die naturnah gestaltete Heuchelheimer Sohlschwelle, eine faszinierende Fischaufstiegsanlage, die man von den Uferwegen perfekt beobachten kann. Im Sommer pulsiert hier das Leben – die weitläufigen Lahnwiesen laden zum Entspannen ein.
Hinter der Stadt wird es wieder wunderbar beschaulich. Der Lahn-Uferweg schlängelt sich vorbei an liebevoll gepflegten, bunten Kleingärten. Das i:SY spielt auf diesem Abschnitt seine unschlagbare Agilität voll aus: Egal ob enge Kurven auf dem ufernahen Inselweg, raue Pflasterabschnitte oder feste Kieswege – der steife Rahmen und der tiefe Schwerpunkt vermitteln zu jeder Zeit maximale Fahrsicherheit und erstklassigen Fahrkomfort.
Der Rückweg: Segelflug-Romantik und Motorsport-Kult im Wiesecktal
Für den Rückweg verlassen wir den Flusslauf und radeln durch die idyllische Wieseckaue. Entlang der Vogelsbergbahn führt der R7-Radweg sanft ansteigend zurück in Richtung Ausgangspunkt. Unterwegs passiert man den geschäftigen Segelflugplatz Gießen-Wieseck. Bei gutem Wetter kann man hier gemütlich vom Streckenrand aus beobachten, wie die eleganten Segelflieger lautlos in den thermischen Aufwinden über dem Tal kreisen – ein wunderbar entschleunigender Anblick.
Bevor sich die Runde schließt, wartet noch ein echter Kontrastpunkt für alle Motorsport-Fans: Der Radweg führt direkt vorbei an der bekannten Motorsportarena Stefan Bellof. Die traditionsreiche, 1029 Meter lange Outdoor-Kartbahn, benannt nach der Gießener Formel-1-Legende, versprüht mit dem leisen Surren der Motoren und den dynamischen Positionskämpfen in den sieben Rechts- und neun Linkskurven echten Rennsport-Kult. Dank der spritzigen Bosch-Mittelmotoren unserer Kompakträder meistern wir die letzten Meter der Tour mit einem breiten Grinsen im Gesicht und rollen tiefenentspannt am Zielpunkt ein.