Darmstadt Eberstadt Tour
Die Radtour um Darmstadt herum und durch Eberstadt zeigte wieder einmal die Schönheit in unserer Region.
Wir starteten am Löwenplatz in Arheilgen. Es war kurz nach 14 Uhr, die Sonne stand hoch. Das Surren unserer Bosch-Motoren mischte sich mit dem Zwitschern der Vögel, als wir die städtische Umgebung verließen und in Richtung der grünen Oasen steuerten.
Auf dem Eidechsenpfad
Der erste wirkliche Höhepunkt war der Eidechsenpfad. Wer glaubt, man müsse weit reisen, um unberührte Natur zu erleben, der irrt. Hier, direkt vor den Toren der Stadt, führte uns ein idyllischer Pfad tief in den Wald hinein. Mit den breiten 20-Zoll-Reifen unserer i:SYs ist so ein Waldboden ein absoluter Genuss. Wo schmalbereifte Trekkingräder ins Schlingern geraten, „surfen“ wir förmlich über Wurzeln und weichen Boden. Das ist der Moment, wo man versteht, warum wir vom „Fahrradfahren mit Genuss“ sprechen. Wir hielten Ausschau nach den namengebenden Eidechsen, und tatsächlich huschte hier und da etwas im Unterholz. Ein magischer, ruhiger Auftakt.
Wasser und Weite: Der Darmbach und die Skyline
Weiter ging es entlang des Darmbachs. Das Plätschern des Wassers hat eine unglaublich beruhigende Wirkung, ähnlich wie ein sanfter Ambient-Track. Der Radweg hier ist ein Traum. Wir rollten entspannt dahin, die Unterstützung der Motoren auf „Tour“-Modus, was völlig ausreichte, um lautlos durch die Landschaft zu gleiten. Dann öffnete sich der Wald und gab den Blick frei: Die Darmstädter Skyline lag vor uns. Von hier draußen wirkt die Stadt friedlich, eingebettet in grün. Ein perfekter Fotospot und ein Moment zum Innehalten. Kurz darauf der nächste „Wow-Moment“: Der Aussichtspunkt über das Ried. Die Weite der Landschaft lässt einen tief durchatmen. Man spürt, wie der Stress der Arbeitswoche abfällt.
Kunst in der Natur: Ein Herz aus Bäumen
Ein ganz besonderes Highlight war das Kunstwerk „Darmstadt im Herzen Bäume 2“. Es ist faszinierend, wie Natur und menschliche Gestaltung hier ineinandergreifen. Bäume, gepflanzt in Form eines Herzens – das passt perfekt zu unserer Philosophie. Wir lieben, was wir tun, wir lieben unsere i:SYs, und wir lieben diese Region. Ein Symbol, das uns beide berührt hat.
Nach so viel beschaulicher Natur brauchten wir ein bisschen Abwechslung im Takt.
Trail-Spaß und Autobahn-Romantik
Ja, ihr habt richtig gelesen: Trail! Mit dem i:SY? Aber hallo! Ein kurzer Trail im Wald zeigte uns, wie wendig die kleinen Flitzer sind. Der tiefe Schwerpunkt und der kompakte Rahmen machen das i:SY überraschend agil. Es macht einfach Spaß, kleine Kurven zu zirkeln und über leichte Unebenheiten zu federn. Das Grinsen in Angelas Gesicht sprach Bände. Kontrastprogramm danach: Die Sitzbank mit Blick auf die A5. Klingt erst mal unromantisch? Im Gegenteil. Es hat etwas fast Meditatives, dem Strom der Autos zuzusehen, während man selbst in der Ruhe der Natur sitzt, einen Apfel isst und weiß: Ich muss da jetzt nicht im Stau stehen. Ich bin frei.
Die Schutzhütte und die Modau
Wir passierten eine urige Schutzhütte – gut zu wissen für Tage, an denen das Wetter mal eher „Grunge“ als „Pop“ ist – und erreichten eine wunderschöne Stelle an der Modau. Das Wasser glitzerte in der Sonne. Wir stellten die Räder ab (dank der stabilen Ständer am i:SY auch mit Gepäck kein Problem, wobei wir natürlich wissen, dass man bei Kindersitzen immer vorsichtig sein muss – siehe unser Zubehör-Wissen!). Ein perfekter Ort für eine kleine Achtsamkeitsübung. Einfach nur hören, riechen, sehen.
Kulinarik und Karaoke?
Der Magen meldete sich langsam. Zum Glück lag das Traisaer Hüttchen auf dem Weg. Ein gemütliches Restaurant mit Biergarten, das genau die richtige Mischung aus Rustikalität und Herzlichkeit bietet. Nach einer Stärkung fanden wir einen Rastplatz, den Thomas in seinen Notizen als „Netter Rastplatz auch zum Singen geeignet :-)“ bezeichnet hatte. Nun, ob wir dort wirklich eine A-capella-Performance hingelegt haben, bleibt unser Geheimnis. Aber sagen wir so: Die Akustik im Wald war hervorragend, und die Stimmung war ausgelassen genug für ein kleines Duett!
Der Rückweg führte uns wieder näher an die Zivilisation, aber auf den schönsten Pfaden, die Darmstadt zu bieten hat.
Vivarium und Großer Woog
Vorbei am Vivarium Darmstadt, wo exotische Tiere ein Zuhause haben (ein tolles Ziel für Familien, übrigens passen die i:SYs super vor den Eingang!), steuerten wir den Großen Woog an. Dieser Naturbadesee mitten in der Stadt ist ein Juwel. Die Liegewiesen waren schon gut besucht, ein Hauch von Sommer lag in der Luft. Hier zeigt sich die Stärke des i:SY im urbanen Raum: Man schlängelt sich elegant an Spaziergängern vorbei, immer sicher, immer kontrolliert.
Rosenhöhe und Löwentor
Dann wurde es historisch. Das Torhaus an der Rosenhöhe und das imposante Löwentor sind Architektur-Highlights. Das i:SY Pop Art von Angela wirkte vor dieser Kulisse wie ein modernes Kunstwerk vor alter Meister-Leinwand. Ein optischer Leckerbissen. Wir genossen den Ausblick auf den Fünffingerturm, das Wahrzeichen, das uns den Weg zurück wies.
Ausklang am Moorteich und Eislabor
Die Beine wurden langsam schwerer, aber die Akkus unserer Bosch-Systeme hatten noch mehr als genug Reserven. Wir rollten am Moorteich vorbei, noch einmal Natur pur tanken, passierten den Bayerischen Biergarten (den wir uns für das nächste Mal vormerkten) und den Minigolfpark Arheilgen. Der krönende Abschluss fand – wie sollte es anders sein – im Eislabor statt. Nichts schmeckt besser als ein Eis nach 40 Kilometern an der frischen Luft. Zum Schluss ging es über den traumhaften Rad- & Wanderweg am Ruthsenbach zurück zum Löwenplatz.
Warum diese Tour mit dem i:SY ein anderes Level ist
Vielleicht fragt ihr euch: „Kann ich das nicht mit jedem Fahrrad machen?“ Klar, könnt ihr. Aber mit einem i:SY ist es anders.
- Die Entspanntheit: Durch die aufrechte Sitzposition sieht man mehr von der Landschaft. Man klebt nicht über dem Lenker, sondern scannt die Umgebung wie ein Regisseur sein Set.
- Die Sicherheit: Die breiten Reifen und der tiefe Schwerpunkt geben auf den Waldwegen (Eidechsenpfad!) und Schotterpisten maximale Sicherheit. Man rutscht nicht weg, man gleitet.
- Der Spaßfaktor: Die Wendigkeit macht selbst das Wenden auf schmalen Wegen oder das Navigieren durch Poller spielerisch einfach. „One Size“ bedeutet hier auch „One Love“ – das Rad passt einfach.
- Die Ausstattung: Wenn man, wie wir, vernünftiges Zubehör hat (Klickfix, MonkeyLink, gute Tasche), dann nervt nichts. Kein Rucksack, der den Rücken verschwitzt. Alles hat seinen Platz.
Fazit der Tour:
Länge: ca. 40 km (gefühlt wie 10, weil es so viel Spaß gemacht hat)
Dauer: 3-4 Stunden reiner Genuss
Schwierigkeit: Dank E-Support für jeden machbar („Easy“, eben!)
Empfehlung: Unbedingt nachfahren!
Wenn ihr diese Tour nachfahren wollt, schaut auf unserem Komoot-Profil vorbei („Die schöne Tour auf Komoot“). Und wenn ihr noch das passende Gefährt oder das richtige Zubehör sucht, um eure eigene „Sonntags-Symphonie“ zu komponieren: Ihr wisst, wo ihr uns findet. Im Onlineshop rund um die Uhr oder persönlich in Großostheim.
Bleibt positiv, bleibt im Flow und vor allem: Fahrt Fahrrad mit Genuss!