Kristallklares, türkisfarbenes Wasser, das majestätische Panorama der Allgäuer Alpen und mittendrin das Gefühl von absoluter Freiheit auf zwei Rädern. Unsere jüngste Rundtour führte Angela und mich in die malerische Region rund um das Radparadies Füssen. Bei traumhaft schönem Sommerwetter haben wir unsere beiden i:SY Kompakträder vom Uebler i21 Heckträger unseres Teslas befreit, um diese ultimative i:SY Runde vorbei an Füssens 5 Traumseen in Angriff zu nehmen. Knapp 37 Kilometer und gut 400 Höhenmeter standen auf dem Programm – eine perfekte Kulisse, um zu testen, ob die i:SY E-Bikes im echten Füssen-Postkarten-Ambiente genauso viel Ausdauer beweisen wie wir.
Der perfekte Auftakt vor den Toren von Füssen
Unsere Tour startet direkt mit einem landschaftlichen Paukenschlag am Hotel Schwarzenbach in Rieden, quasi direkt im Vorgarten von Füssen. Von hier aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Forggensee, den größten Stausee Deutschlands. Die ersten Kilometer rollten fast wie von selbst. Die i:SY Kompakträder liegen dank ihres tiefen Schwerpunkts und der breiten Reifen so satt auf dem Asphalt, dass man sich voll und ganz auf die Postkarten-Idylle konzentrieren kann, ohne unfreiwillig die Kurve zu schneiden.

Atemberaubende Panoramablicke bei Ussenburg
Nach einem kurzen, knackigen Anstieg erreichten wir den Aussichtspunkt bei Ussenburg, einem der wohl fotogensten Fleckchen Erde nahe Füssen. Wer hier nicht kurz den Sattel verlässt, hat das Radfahren definitiv nicht verstanden. Der Blick auf den Forggensee und die dahinter aufragenden Allgäuer Alpen ist schlichtweg atemberaubend und lässt selbst die steilsten Rampen der Anfahrt sofort vergessen.

Im Tiefflug Richtung Hopfensee: Satter Fahrspaß auch bei schnellen Abfahrten
Dass „kompakt“ nicht gleichbedeutend mit „langsam“ ist, bewiesen die steifen Rahmen unserer i:SYs auf der anschließenden Abfahrt von Ussenburg. Bei satten 60 km/h auf dem Tacho fängt das Grinsen im Gesicht automatisch an zu flattern – dank der phänomenalen Fahrstabilität und den hervorragend zupackenden Bremsen kam dabei aber zu keiner Sekunde Nervosität auf. Ein dickes Lob geht übrigens an den Anything Twist Adapter: Bei den sommerlichen Temperaturen waren regelmäßige Trinkpausen Pflicht, und das kleine Gadget hielt die ganz normalen Plastik-Wasserflaschen selbst beim Highspeed-Ritt absolut klapperfrei im Zaum.
Genussmomente im Füssener Umland und am Hopfensee
Über verkehrsarme Nebenstraßen im Füssener Umland steuerten wir vorbei am Westufer des Faulensees (der Name war glücklicherweise kein Programm für uns) direkt auf die Promenade am Hopfensee zu. Diese Strecke bietet herrliche Ausblicke auf das glitzernde Wasser. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie stabil das i:SY auch im gemütlichen Fußgänger-Schleichmodus rollt. Das Design zieht ohnehin die Blicke auf sich, aber der eigentliche Star ist der Komfort, den Geometrie und Sattel auf solchen Genussetappen bieten.
Hopfen am Hopfensee: Erste flüssige Belohnung
An der belebten Uferpromenade war es dann Zeit für das erste Etappenziel: Räder auf die Ständer und ab in den Liegestuhl. Bei dieser grandiosen Kulisse schmeckt ein eiskaltes, alkoholfreies Weizenbier einfach doppelt so gut. Wir genossen die warme Allgäuer Sonne und beobachteten das bunte Treiben, während unsere i:SYs am Wegesrand parkten und von den vorbeiflanierenden Fußgängern fast so intensiv gemustert wurden wie die umliegenden Berggipfel.
Auf Kurs zum nächsten Füssener Naturschauspiel
Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist – oder einfach weiterfahren. Nach dem Hopfensee nahmen wir Kurs auf den Weißensee, der ebenfalls zum Stadtgebiet von Füssen gehört. Ab hier wurde der Untergrund abwechslungsreicher: Von perfektem Asphalt bis hin zu naturbelassenen Wegen war alles dabei. Die wellige Topographie rund um Füssen forderte nun etwas mehr Schaltungsarbeit, aber genau für diesen Mix sind die Räder schließlich gebaut.
Vom Weißensee hinauf in die Bergwelt des Alatsees
Der Uferweg am Weißensee ist ein absoluter Traum für alle, die das Wasser beim Radeln am liebsten anfassen würden. Der Weg ist hervorragend ausgebaut und lässt sich extrem flüssig fahren. Dank der perfekt abgestimmten Ballonreifen bügelt das i:SY feinen Kies und kleine Unebenheiten einfach weg, als wären sie nicht vorhanden. Die Aussicht auf den See ist fabelhaft und zwingt einen regelrecht dazu, das Tempo freiwillig zu drosseln, um nichts zu verpassen.
Wenn das „Popart“ zum Bergsteiger wird
Hinter dem Weißensee war es dann vorbei mit gemütlichem Rollen, denn die Alatseestraße hinauf zum Alatsee meint es ernst mit den Prozenten. Wer hier ohne Motor hochfährt, betreibt Leistungssport. Aber wir hatten ja smarte Unterstützung: Der extrem steile Anstieg war selbst mit dem Bosch Performance Motor von Angelas i:SY Popart ein absoluter Klacks. Während andere Radler mit hochrotem Kopf kämpften, bezwangen wir die Höhenmeter dank der effizienten 20-Zoll-Übersetzung völlig entspannt und ohne Schweißausbrüche.
Mystische Ruhe und Ofenkartoffel-Idylle am Alatsee
Oben angekommen wird man von einer fast unheimlichen Stille empfangen. Der Alatsee liegt wie ein gut gehütetes Geheimnis in einer Senke im Füssener Ostallgäu, umgeben von dichtem Wald. Nach der Pflicht kam die Kür: Eine ausgiebige Einkehr im Sonnenschein. Ein knackiger Salat und dampfende Ofenkartoffeln sorgten für das perfekte Energie-Update. Gut gestärkt ging es danach an die Abfahrt – und genau wie in Ussenburg bauten wir auch hier volles Vertrauen auf die hydraulischen Stopper der i:SYs, die uns absolut sicher wieder ins Tal brachten.
Durch das Tal der Sinne in den historischen Stadtkern von Füssen
Der Rückweg führte uns vom Bergsee hinab in das beschauliche Bad Faulenbach, einen idyllischen und angenehm verkehrsberuhigten Ortsteil von Füssen. Die Route leitet einen direkt durch den örtlichen Kurpark, der nicht umsonst den Namen „Tal der Sinne“ trägt.
Kneippen und Kurbeln im Kurort-Klassiker
Mit seinen Schwefelquellen und kleinen Naturbädern verlockt das Tal eigentlich dazu, die Radschuhe gegen Barfußpfade einzutauschen. Wir nutzten die schattige Waldpassage vor allem, um nach den rasanten Abfahrten den Puls wieder auf Normalniveau zu bringen, bevor uns die Route wieder in die offene, sonnige Ebene entließ.
Das i:SY als perfektes Stadtmobil in der Altstadt von Füssen
Kurz darauf spuckte uns das Tal direkt im lebendigen Zentrum von Füssen aus. Nach den sportlichen Höhenmetern war die Prioritätenliste klar definiert: Eis! Mitten in der historischen Altstadt von Füssen sicherten wir uns zwei große Waffeln und testeten das i:SY im urbanen Slalom. Hier spielen die Kompakträder ihre Wendigkeit voll aus. Dank des schnell verstellbaren Vorbaus sitzt man so entspannt, dass man den Blick stressfrei über die bunten Hausfassaden von Füssen schweifen lassen kann – ganz ohne Nackenstarre.
Das königliche Finale am Forggensee-Ufer
Das letzte Drittel der Tour führte uns aus der Innenstadt von Füssen heraus und zurück an das Westufer des Forggensees. Wer in der Region Füssen unterwegs ist, wartet natürlich insgeheim nur auf den Moment, in dem die Kulisse endgültig nach Hollywood aussieht. Genau dieses Highlight hatte sich unsere Route für das große Finale aufgehoben.
Asphaltierter Luxus direkt an der Uferlinie
Der Radweg entlang des Forggensees ist ein absoluter Traum für die Reifen. Breit genug für Gegenverkehr, makellos asphaltiert und ohne die berüchtigten Schlaglöcher, die man sonst so oft antrifft. Hier konnten wir die i:SYs einfach geschmeidig fliegen lassen, während uns eine frische Seebrise um die Nase wehte und das türkisfarbene Wasser im Sonnenlicht um die Wette glitzerte.
Der königliche Gruß zum Abschied
Und dann war er da: Der ultimative Postkarten-Blick über den Forggensee direkt auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Im Vordergrund das ruhige Wasser, im Hintergrund die steilen Felswände und mittendrin die weltberühmten Märchenschlösser von König Ludwig II. Ein absolut magischer Moment, der diese 37 Kilometer lange Runde perfekt abrundete, bevor wir wieder am Hotel Schwarzenbach ankamen.
Das Fazit unserer Füssen-Runde: Die Kombination aus Allgäuer Bergwelt, traumhaften Seen und zwei i:SY Kompakträdern macht nicht nur süchtig, sondern schreit förmlich nach einer Wiederholung!
