Golfpark Bachgrund Radtour

Eine Fahrt durch den gepflegten Golfplatz im Bachgrund ist immer wieder schön.

Der Golf, der kein Golf war – oder wie Angela und Thomas auf der Suche nach Cappuccino durch die Natur rollten

Es war ein frischer Frühlingsmorgen in Darmstadt-Arheilgen. Die Vögel zwitscherten, die Sonne blinzelte durch die Fenster, und Angela stand mit einem Müsliriegel in der Hand vor dem Spiegel.

„Heute ist der Tag“, sagte sie entschlossen.

„Der Tag für was?“ fragte Thomas, der gerade versuchte, seine Fahrradhandschuhe richtig herum anzuziehen.

„Für die Golfpark Bachgrund Radtour. 28 Kilometer Natur, Kultur, Kaffee – und hoffentlich kein Golfspielen.“

„Ich hab nichts gegen Golf“, murmelte Thomas. „Solange ich nicht den Ball suchen muss.“

Die i:SYs – bereit für alles außer Langeweile

Die beiden i:SY Kompakträder standen wie zwei kleine Raumfähren vor dem Haus. Angela hatte ihres mit einem bunten KLICKfix-Korb ausgestattet, Thomas trug stolz seine i:SY Gepäckträgertasche – randvoll mit Snacks, Werkzeug und einem Notfall-Schokoriegel.

„Ich liebe diese Räder“, sagte Angela. „Sie sind wie kleine SUVs mit Stil.“

„Und sie passen sogar in den Aufzug. Das ist wahre Liebe.“

Radschnellweg Richtung Wixhausen – oder wie man fast zu früh Pause macht

Vom Bahnhof Arheilgen ging es los – auf dem gut ausgebauten Radschnellweg Richtung Wixhausen. Der Weg war so glatt, dass Thomas kurz überlegte, ob er versehentlich auf einem Rollfeld gelandet war.

„Ich glaube, mein Rad fährt von allein“, sagte er.

„Dann kannst du ja schon mal den Kuchen bestellen“, grinste Angela.

Am Minideich mit Sitzbank machten sie die erste Pause. Die Aussicht war herrlich, die Luft frisch, und ein Hase hoppelte vorbei, als wolle er sagen: „Weiter geht’s, ihr Genussradler!“

Erzhausen – Wasser, Werkzeug und wilde Ideen

In Erzhausen legten sie einen kurzen Stopp an der Rast- und Repair-Station ein. Angela füllte ihre Wasserflasche auf, Thomas überprüfte den Reifendruck – und beide bewunderten die Tatsache, dass man hier sogar Werkzeug ausleihen konnte.

„Ich liebe diese kleinen Details“, sagte Angela. „Das ist wie ein Fahrrad-Wellnessbereich.“

„Fehlt nur noch ein Massagesessel für den Sattel“, ergänzte Thomas.

Gänswiese und Schöne Allee – Natur trifft Poesie

Die Strecke führte weiter über die A5-Brücke zur Gänswiese – ein Naturschutzgebiet mit einer beeindruckenden Vielfalt an Vögeln, Pflanzen und Spaziergängern mit Ferngläsern.

„Ich glaube, der da beobachtet uns“, flüsterte Thomas.

„Vielleicht denkt er, wir sind seltene Zugvögel mit E-Antrieb.“

Durch die Schöne Allee, eine majestätische Baumallee, rollten sie wie durch ein Naturgemälde. Angela summte eine Melodie, Thomas versuchte, einhändig zu fahren – und scheiterte glorreich.

Jagdhäuser, Golfplätze und ein Cappuccino mit Aussicht

Nach der Fahrt durch die Schöne Allee fühlten sich Angela und Thomas wie in einem historischen Roman – nur mit E-Bike und GPS. Die Sonne stand hoch, die Vögel zwitscherten, und die i:SYs rollten wie auf Schienen.

„Ich glaube, mein Rad hat heute bessere Laune als ich“, sagte Thomas.

„Vielleicht liegt’s am Kuchen von vorhin“, grinste Angela.

Jagdhaus Wiesental – oder wie man sich höflich vor einem Reh verbeugt

Am Jagdhaus Wiesental legten sie eine kurze Pause ein. Das historische Gebäude lag malerisch zwischen Wiesen und Bäumen, und ein Reh stand am Waldrand, als hätte es sich für ein Fotoshooting angemeldet.

„Ich glaube, es posiert“, flüsterte Angela.

„Oder es wartet auf den nächsten Instagram-Filter.“

Sie machten ein paar Fotos, tranken einen Schluck Wasser und rollten weiter – vorbei an Feldern, die in der Sonne flimmerten, und einem Traktor, der aussah, als hätte er schon den Zweiten Weltkrieg überlebt.

Golfpark Bachgrund – Cappuccino mit Aussicht

Dann erreichten sie den Golfpark Bachgrund – eine grüne Oase mit akkurat gestutztem Rasen, kleinen Teichen und Menschen in Poloshirts, die konzentriert auf weiße Bälle starrten.

„Ich fühle mich underdressed“, sagte Thomas.

„Ich fühle mich überentspannt“, sagte Angela und steuerte direkt auf das Restaurant zu.

Sie setzten sich auf die Terrasse mit Blick auf den Golfplatz, bestellten zwei Cappuccino und ein Stück Erdbeerkuchen, das so perfekt aussah, dass es fast zu schade zum Essen war.

„Ich liebe diese Mischung aus Natur und Luxus“, sagte Angela.

„Ich liebe, dass mein i:SY mich hierhergebracht hat, ohne dass ich ins Schwitzen kam.“

Nickelsmühle – Biergarten mit Überraschung

Frisch gestärkt ging es weiter zur Nickelsmühle, einem idyllischen Biergarten mit alten Kastanien, Holzbänken und einem Akkordeonspieler, der „Über den Wolken“ spielte – leicht schief, aber mit Herz.

„Ich glaube, ich bin im Radlerhimmel“, sagte Thomas.

„Ich glaube, ich bin im Kuchenhimmel“, sagte Angela, als sie die Dessertkarte entdeckte.

Sie gönnten sich ein Radler (alkoholfrei, versteht sich) und beobachteten eine Entenfamilie, die sich entschlossen hatte, quer durch den Biergarten zu watscheln – direkt zwischen den Tischen hindurch.

Spargelhof Merlau – Strom, Spargel und ein Selfie mit Traktor

Der letzte große Halt war der Spargelhof Merlau. Dort gab es nicht nur frischen Spargel und Erdbeeren, sondern auch eine E-Bike-Ladestation – was Thomas zu einem spontanen Fotoshooting mit seinem i:SY und einem Traktor inspirierte.

„Ich nenne es: Technik trifft Tradition“, sagte er.

„Ich nenne es: Du stehst im Beet“, sagte Angela.

Sie luden ihre Akkus ein letztes Mal auf, kauften ein Glas Spargelhonig („für wissenschaftliche Zwecke“) und machten sich auf den Rückweg – über den Leißersteg, vorbei an Feldern, die im Abendlicht golden leuchteten.

Rückweg mit Rückenwind – oder wie man mit einem Lächeln heimkommt

Die Sonne stand schon tief, als Angela und Thomas den Leißersteg überquerten. Die Felder leuchteten in warmem Gold, und die Schatten der beiden i:SYs zogen sich lang über den Weg.

„Ich liebe diese Lichtstimmung“, sagte Angela. „Man fühlt sich wie in einem Werbespot für Lebensfreude.“

„Oder für E-Bikes mit Stil“, ergänzte Thomas.

Das Wettrennen – oder wie Thomas fast gegen einen Traktor verlor

Auf einem besonders geraden Abschnitt der Strecke kam Thomas eine Idee.

„Wollen wir ein kleines Rennen machen? Nur bis zur nächsten Bank?“

Angela sah ihn an. „Du willst ein Wettrennen mit mir? Nach 25 Kilometern?“

„Ich will sehen, ob mein i:SY schneller ist als dein i:SY.“

„Du meinst, ob du schneller bist als ich. Und die Antwort ist: nein.“

Sie lachten – und traten gleichzeitig in die Pedale. Die i:SYs beschleunigten wie zwei kleine Raketen. Ein Traktor auf dem Parallelweg hupte anerkennend. Angela gewann mit einer halben Radlänge Vorsprung.

„Ich hab gewonnen“, keuchte sie.

„Ich hab dich gewinnen lassen“, keuchte Thomas.

„Natürlich.“

Philosophie auf zwei Rädern

Während sie langsam durch die letzten Kilometer rollten, wurde es stiller. Die Geräusche der Stadt rückten näher, aber die Gedanken blieben draußen – irgendwo zwischen Feldern, Wiesen und Kuchen.

„Weißt du, was ich an diesen Touren liebe?“ fragte Angela.

„Dass du mich jedes Mal abhängst?“

„Nein. Dass man unterwegs alles vergisst. Termine, E-Mails, To-do-Listen. Es gibt nur den Weg, das Rad und den Moment.“

Thomas nickte. „Und Kuchen.“

„Und Kuchen.“

Zurück in Arheilgen – oder wie man mit einem Lächeln ankommt

Zurück in Darmstadt-Arheilgen parkten sie ihre i:SYs nebeneinander im Hof. Die Räder waren staubig, die Akkus halb leer – aber die Gesichter der beiden strahlten.

„Ich glaube, das war meine Lieblingstour bisher“, sagte Angela.

„Bis zur nächsten“, sagte Thomas.

Sie setzten sich auf die Terrasse, öffneten zwei Flaschen Apfelschorle und stießen an.

„Auf die i:SYs“, sagte Angela.

„Auf die Tour.“

„Und auf den Kuchen.“

Die schöne Tour auf Komoot

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