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Golfpark im Bachgrund

Die perfekte Flucht aus dem Alltag: Eine i:SY-Genusstour zum Golfpark im Bachgrund

Es gibt diese Tage, an denen man spürt, dass die Stadt zu eng wird. Nicht, weil Darmstadt nicht wunderschön wäre – wir lieben unser Blütenviertel, die Nähe zur Mathildenhöhe und das urbane Treiben. Aber manchmal braucht der Kopf Weite. Er braucht den Horizont, den Duft von feuchtem Waldboden und das surrende Geräusch von Reifen auf Asphalt. Es ist dieser Moment, in dem Angela mich ansieht und wir beide ohne viele Worte wissen: Heute bleiben das Auto und der Alltag stehen. Heute gehören wir den Radwegen.

Unsere neueste Entdeckung ist keine Alpenüberquerung und keine Weltreise. Es ist ein Beweis dafür, dass das Gute oft so nah liegt. Eine Runde, die uns vom urbanen Norden Darmstadts hinaus in die weite Ebene des Hessischen Rieds, hin zu einem Hauch von Luxus am Golfplatz Bachgrund und durch tiefen, beruhigenden Wald zurückführte. Es ist eine Ode an das i:SY-Fahren, an die kulinarische Pause und an die Zeit zu zweit.

Prolog: Die Philosophie der kleinen Räder

Bevor wir den ersten Meter rollen, muss ich kurz über das Werkzeug sprechen, das diese Art der Erholung erst möglich macht. Wer mich kennt – sei es aus dem E-Bike Café in Großostheim oder von meiner Zeit im Außendienst – der weiß, dass ich kein Freund von Kompromissen bin. Wenn ich auf ein Rad steige, will ich, dass es funktioniert. Nicht nur irgendwie, sondern perfekt.

Angela und ich sind beide überzeugte „Kompaktrad-Piloten“. Meine Frau, mit ihren 1,73 Metern, und ich, mit 1,77 Metern, haben auf den i:SYs eine Sitzposition gefunden, die ich gerne als „erhabene Entspannung“ bezeichne. Es ist dieses Gefühl von totaler Kontrolle. Die 20-Zoll-Räder wirken auf Laien oft unscheinbar, fast niedlich. Aber wer einmal gespürt hat, wie dieser tiefe Schwerpunkt satt auf der Straße liegt und wie wendig man damit um Schlaglöcher oder enge Kurven zirkelt, der will selten auf ein klassisches 28-Zoll-Rad zurück.

Wir checken den Luftdruck, prüfen kurz den Akku-Ladestand und setzen die Helme auf. Der Bosch-Motor summt leise beim Einschalten. Ein Versprechen von Kraft, die darauf wartet, abgerufen zu werden.

Raus aus der Stadt – Das Blütenviertel und der Leißersteg

Unser Startpunkt ist das Blütenviertel. Ein Ort, der für uns Heimat bedeutet, aber heute nur der Startblock ist. Die ersten Kilometer einer Tour sind immer geprägt vom „Abschalten“. Man lässt die Gedanken an die vergangene Arbeitswoche zurück – die letzte Messe, die letzte Schulung, die E-Mails. Mit jedem Tritt in die Pedale wird der Kopf freier.

Wir steuern auf die Arheilger Hausbrücke zu. Es ist faszinierend, wie schnell sich die Kulisse ändert. Eben noch Wohnsiedlung, jetzt schon die Vorboten der Infrastruktur, die Darmstadt so radfreundlich macht. Der „Leißersteg“, diese wichtige Verbindung für Radfahrer und Fußgänger, ist für mich mehr als nur eine Brücke über Gleise. Er ist das Tor in den Norden. Wenn wir hier drüber rollen, lassen wir den städtischen Trubel endgültig unter uns.

Die i:SYs schnurren. Wir fahren im „Tour“-Modus, völlig ausreichend für das flache Profil, das vor uns liegt. Die Motoren schieben sanft an, harmonisch, ohne zu ruckeln. Es ist dieses „Rückenwind-Gefühl“, das E-Bike-Skeptiker oft belächeln, aber genau das macht den Kopf frei für die Umgebung. Wir müssen nicht kämpfen, wir gleiten.

Spargel, Sand und weite Sicht

Kurz hinter Arheilgen ändert sich der Charakter der Landschaft dramatisch. Wir erreichen das Gebiet um den Spargelhof Merlau. Für uns Südhessen ist der Spargel ja fast ein Heiligtum, und an den Feldern vorbeizufahren, hat immer etwas Erdendes. Der Boden hier ist sandig, typisch für die Region.

Hier zeigt sich auch die Qualität der breiten Reifen unserer Räder. Wo schmalere Pneus im sandigen Untergrund oder auf feinem Schotter nervös werden, bügelt das i:SY einfach drüber. Der Ballonreifen schluckt die Vibrationen. Angela ruft mir zu: „Läuft wie auf Schienen!“, und ich kann nur nicken.

Wir erreichen den Kleewoog. Ein kleines Juwel. Das Wasser liegt still da, kaum eine Welle kräuselt die Oberfläche. Wir drosseln das Tempo, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen. Der Blick über den See ist der erste Moment der absoluten Ruhe auf dieser Tour. Ein Graureiher steht am Ufer, unbeweglich wie eine Statue. Wir rollen fast lautlos vorbei, dank der Elektromotoren stören wir die Idylle nicht.

Highspeed im Ried – Der Rausch der Geschwindigkeit

Nach dem meditativen Moment am See folgt der sportliche Teil. Der Radweg zwischen Schneppenhausen und Worfelden ist eine Einladung zum Schnellfahren. Der Belag ist gut, die Sicht ist weit – keine versteckten Einmündungen, keine Hindernisse.

Ich schalte hoch in den „Sport“-Modus, Angela zieht mit. Die Tachonanzeige klettert: 23, 24, 25 km/h. Der Wind rauscht an den Ohren vorbei. Es ist kein Rasen, es ist ein dynamisches Gleiten. Mit einem Schnitt von fast 21 km/h über die gesamte Tour sind wir heute zügig unterwegs. Das ist das Schöne an modernen E-Bikes: Man kann sportlich fahren, den Kreislauf in Schwung bringen, ohne dabei völlig außer Atem zu geraten.

Am Wegesrand tauchen die berühmten „Beton-Sonnenliegen“ auf. Ein witziges Detail der Landschaftsarchitektur. Sie sehen unbequem aus, sind aber ergonomisch überraschend gut geformt. Heute halten wir jedoch nicht an. Wir haben einen Rhythmus gefunden, den wir nicht brechen wollen. Der „Flow“ ist da. Die Beine drehen gleichmäßig, die Atmung ist ruhig, die Sonne steht am Himmel. In solchen Momenten spüre ich meine eigene Fitness, aber auch die technische Perfektion des Rades unter mir. Nichts klappert, nichts schleift.

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Ankunft beim Golfpark im Bachgrund – Wo Sport auf Lifestyle trifft

Nach etwa 12 Kilometern erreichen wir das Highlight unserer heutigen Route: Den Golfpark im Bachgrund. Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Golfplätze, auch wenn ich selbst meist auf zwei Rädern statt mit dem Schläger unterwegs bin. Golfanlagen haben eine ganz eigene Ästhetik. Alles ist gepflegt, das Grün ist satt, die Sandbunker leuchten fast weiß in der Sonne. Es ist eine künstliche, aber wunderschöne Landschaft, die Ruhe und Ordnung ausstrahlt.

Wir fahren die Zufahrt entlang. Die i:SYs wirken hier zwischen den teuren Autos auf dem Parkplatz keineswegs fehl am Platz. Im Gegenteil, sie sind Statements für modernes, intelligentes Understatement.

Das Ziel unserer Begierde ist das Restaurant am Golfplatz. Angela und ich legen großen Wert auf gutes Essen. Nach den schnellen Kilometern knurrt der Magen auch ein wenig. Wir schließen die Räder ab – sicher ist sicher, auch wenn die Umgebung hier sehr seriös wirkt.

Die kulinarische Pause Wir finden einen Platz auf der Terrasse. Der Blick schweift über die Abschlagplätze. Es ist herrlich, den Golfern zuzusehen, während man selbst entspannt sitzt. Die Bedienung ist freundlich, das Ambiente gehoben, aber nicht steif. Genau so mögen wir es. Wir bestellen uns etwas Leichtes, dazu ein kühles Getränk. Es sind diese Momente, in denen aus einer „Fahrradtour“ ein „Urlaubstag“ wird. Wir reden über Tobias, unseren Sohn, über die Pläne für das E-Bike Café, über den nächsten geplanten Besuch des i:SY Showtrucks. Hier, abseits von Büro und Telefon, fließen die Gespräche anders.

Angela lehnt sich zurück, die Sonne im Gesicht, und sagt: „Das fühlt sich an, als wären wir hunderte Kilometer weg von zuhause.“ Und genau das ist der Punkt. Man muss nicht in die Toskana fliegen, um das „Dolce Vita“ zu spüren. Manchmal reicht eine Radtour nach Büttelborn.

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Der grüne Tunnel – Walnussquartier und Jagdhaus

Nachdem wir uns gestärkt haben (und ehrlich gesagt etwas schwerer wieder auf die Sättel steigen als beim Hinweg), beginnt der zweite Teil der Reise. Und der Kontrast könnte kaum größer sein. War der Hinweg geprägt von weiten Feldern und offenem Himmel, tauchen wir nun in die Geborgenheit des Waldes ein.

Zunächst passieren wir das „Walnussquartier“. Ein schöner Name für einen Landschaftsabschnitt, der tatsächlich etwas fast Märchenhaftes hat. Kurz darauf erreichen wir das Jagdhaus Wiesental und die Revierförsterei. Hier riecht die Luft anders. Feuchter, würziger, intensiver. Der Wald schluckt die Geräusche der Zivilisation. Kein Autolärm, kein Hupen. Nur das Knacken von Ästen und das Zwitschern der Vögel.

Der Wegbelag wechselt hier öfter, mal fester Waldboden, mal etwas loser Schotter. Wieder spielen die i:SYs ihre Stärken aus. Der tiefe Schwerpunkt gibt Sicherheit. Selbst wenn das Hinterrad mal kurz auf einem Stein versetzt, bleibt das Rad stoisch auf Kurs. Ich beobachte Angela vor mir – ihre Haltung ist entspannt, die Schultern locker. Ein Zeichen dafür, dass sie sich auf dem Rad absolut sicher fühlt. Das ist mir wichtig. Denn Radfahren soll Spaß machen, nicht stressen.

Der Waldtempel – Ein Moment der Stille

Bei Kilometer 16,8 stoßen wir auf einen Ort, der fast spirituell wirkt: Der „Waldtempel“ bei Erzhausen. Es ist eigentlich „nur“ ein Unterstand, eine Schutzhütte. Aber die Architektur, die Art, wie er dort zwischen den Bäumen steht, gibt ihm etwas Erhabenes.

Wir halten kurz an. Nicht für eine lange Pause, sondern einfach, um den Ort wirken zu lassen. Das Licht bricht durch die Baumkronen und zeichnet Muster auf den Boden. Ich mache ein paar Fotos für Instagram – als Marketing-Mensch kann ich einfach nicht anders, wenn ich so ein Motiv sehe. Aber ich genieße den Moment auch privat. Es sind diese kleinen Entdeckungen, die Wegpunkte 16 und 17 auf unserer Karte, die eine Route besonders machen. Man fährt nicht einfach nur von A nach B. Man sammelt Eindrücke.

Auf dem Deich zurück ins Leben

Der letzte Abschnitt unserer knapp 27 Kilometer langen Reise führt uns auf den Deichradweg im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Der Deich ist so etwas wie die Autobahn für Genussradler. Erhöht, mit bestem Blick nach links und rechts, schnurgerade.

Hier schalten wir die Unterstützung der Motoren wieder etwas zurück. Wir lassen es ausrollen. Die Sonne steht mittlerweile tiefer, das Licht wird wärmer. Die Beine sind nun doch etwas schwerer, aber es ist eine angenehme Müdigkeit. Wir wissen: Gleich sind wir zuhause.

Als wir wieder ins Blütenviertel einbiegen, zeigt der Tacho 26,9 Kilometer an. Knapp 27 Kilometer. Das klingt für manche Rennradfahrer vielleicht nach „Aufwärmen“, aber für eine Genusstour am Abend ist es die perfekte Distanz. Wir waren in einer anderen Welt und sind doch pünktlich zum Abendessen zurück.

Fazit: Warum diese Tour in jedes Tourenbuch gehört

Wenn ich diese Tour zum Golfplatz Bachgrund mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es: Vielfalt. Wir hatten alles:

  • Die urbane Architektur des Nordens.

  • Die landwirtschaftliche Weite des Spargellandes.

  • Das Element Wasser am Kleewoog.

  • High-End-Gepflegtheit am Golfplatz.

  • Wilde Natur im Wald.

Für alle, die in Darmstadt oder Umgebung wohnen und ein E-Bike besitzen (vorzugsweise natürlich ein i:SY, wenn ich das so sagen darf), ist diese Runde ein Muss. Sie ist technisch nicht anspruchsvoll – die 60 Höhenmeter sind praktisch nicht der Rede wert –, aber sie ist reich an Eindrücken.

Sie ist perfekt für Paare, die Zeit miteinander verbringen wollen. Perfekt für den Feierabend, um den Kopf freizubekommen. Und perfekt für den Sonntag, wenn die Küche zuhause kalt bleiben soll, weil das Restaurant am Golfplatz ruft.

Angela hat die Tour als „Favorit“ markiert. Und wenn Angela das sagt, dann heißt das was. Wir werden diese Runde sicher wieder fahren. Vielleicht im Herbst, wenn sich das Laub im Waldtempel verfärbt. Oder im Frühjahr, wenn der Spargel gestochen wird.

Das ist das Schöne am Radfahren: Die Wege bleiben gleich, aber die Natur malt sie jeden Tag neu an. Also, worauf wartet ihr? Akkus laden, Kette ölen (oder den Riemen checken) und los geht’s. Der Bachgrund ruft.

Die schöne Tour auf Komoot

Autor: Thomas Fischer – Ingenieur & i:SY E-Bike-Experte - Genussradler aus Leidenschaft

Technik, die begeistert – und Radfahren, das glücklich macht. Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, ehemaliger i:SY Außendienstmitarbeiter und Inhaber des E-Bike Café Großostheim verbinde ich meine Leidenschaft für mechanische Perfektion mit jahrelanger Praxiserfahrung aus dem Kartsport mit Camping und ausgedehnten Radtouren. Mein Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern Ihr ideales „Traum-Setup“, das perfekt zu Ihrem Körper und Ihrem Einsatzzweck passt. Begleiten Sie mich auf meinen Touren und profitieren Sie von meinen tiefen Einblicken in die Produktion sowie meiner Expertise bei der Auswahl und ergonomischen Anpassung Ihres i:SY.
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