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Bodensee Untersee Rundtour

Unsere grenzenlose Genussrunde von Radolfzell am Untersee entlang nach Stein am Rhein

Wenn der Bodensee die Bühne ist, dann ist der Untersee der VIP-Bereich. Hier ist das Wasser ruhiger, das Ufer grüner und die Schweiz zum Greifen nah. An diesem Wochenende haben Angela und ich unsere i:SYs auf den Uebler-Träger gepackt und sind dem Ruf des Südens gefolgt. Raus aus Darmstadt, rein ins „Schwäbische Meer“.

 

Kommt mit auf eine Reise, bei der Grenzen verschwimmen – zwischen Deutschland und der Schweiz, zwischen Wasser und Land, und zwischen reiner Fortbewegung und purem Glücksgefühl.

Wir starteten in Radolfzell. Schon beim Abladen der Räder am Konzertsegel (ein Omen für mich als Musiker!) merkte man: Hier ticken die Uhren anders. Langsamer. Entspannter. Mein i:SY E5 ZR F in Sunny Yellow leuchtete mit der Morgensonne um die Wette, und Angelas Pop Art Modell zog an der Uferpromenade sofort die Blicke auf sich. „Ist das Kunst oder fährt das?“ fragte ein Passant. „Beides!“, rief Angela lachend zurück.

 

Wir rollten los auf dem Radweg an der Uferpromenade. Der Belag? Perfekt. Der Blick? Unbezahlbar. Links das glitzernde Wasser, rechts das Schilf. Wir passierten die Mündung der Radolfzeller Aach. Hier, wo der Fluss leise in den See fließt, ist die Natur der Dirigent. Vogelgezwitscher, das Rascheln der Blätter – ein natürlicher Ambient-Track, der uns sofort runterbrachte. Der Weg ist hier „baumgesäumt“, was an diesem sonnigen Tag ein Segen war. Das Lichtspiel der Sonne durch die Blätter auf dem Asphalt wirkte wie eine Lightshow in der Disco, nur viel gesünder.

Grenzgänger auf dem Weg zum Mittelalter

Wir folgten der Beschilderung des 3 Welten Radwegs. Ein großer Name, und er hält, was er verspricht. Es geht zügig voran. Dank der breiten 20-Zoll-Reifen unserer i:SYs waren auch kurze Schotterpassagen oder Wurzelaufbrüche am Uferweg absolut kein Thema. Wir „surften“ Richtung Schweiz. Und dann, bei Kilometer 21,3: Der visuelle Höhepunkt. Stein am Rhein.

Man kann viel über Städte lesen, aber man muss durch das Untertor in diese Altstadt hineinrollen, um es zu verstehen. Der Rathausplatz ist kein Platz, er ist ein Gemälde. Die historische Altstadt mit ihren bunt bemalten Fassaden erschlägt einen fast mit ihrer Schönheit. Wir stellten die i:SYs am Marktbrunnen ab. Der Kontrast hätte nicht größer sein können: Hier die jahrhundertealte Fresken-Kunst an den Häusern, dort das moderne, freche Design von Angelas Pop Art Bike. Alt trifft Neu, Tradition trifft Innovation. Wir setzten uns ins Uferlos Café, direkt am Wasser, und bestellten einen „Schümli-Pflümli“ (okay, es war nur ein Cappuccino, wir mussten ja noch fahren). Der Blick auf die Burg Hohenklingen, die majestätisch über der Stadt thront, und auf den Rhein, der hier wieder zum Fluss wird, ist magisch.

Ein besonderer Moment war die Fahrt über die Rheinbrücke. Unter uns das türkisfarbene Wasser, vor uns die Schweiz, hinter uns Deutschland. Wir rollten durch die Bärengasse und den Klosterhof Sankt Georgen. Es fühlt sich an, als würde man durch eine Filmkulisse fahren. Der alte schweizerisch-deutsche Grenzpfosten bei Kilometer 24,1 erinnerte uns daran, wie schön es ist, dass wir heute einfach so hin und her fahren können. Grenzenlos. Easy.

Die Höri – Wo Kunst und Natur sich küssen

Nach dem Trubel in Stein am Rhein wurde es auf der Halbinsel Höri ruhiger, intimer. Die Höri ist bekannt als Künstlerwinkel. Otto Dix malte hier, Hermann Hesse schrieb hier. Und wir? Wir fuhren hier. Und wie! Die Strecke ab Öhningen ist ein Traum. Wir fuhren durch Streuobstwiesen, vorbei an unzähligen Apfelbäumen. Der Duft von warmem Gras und See lag in der Luft. In Wangen wurde es historisch-wissenschaftlich. Das Pfahlbaumuseum und das alte Fischerhaus (UNESCO-Weltkulturerbe) zeigen, dass die Menschen schon in der Steinzeit wussten, wo es schön ist: Nämlich direkt am Wasser („Prime Location“ würden wir im Makler-Jargon sagen).

Dann wurde es literarisch. In Gaienhofen passierten wir das Hermann-Hesse-Haus und Garten. Ich stellte mir vor, wie Hesse hier saß und schrieb. Ob er wohl auch i:SY gefahren wäre? Er liebte die Natur und die Freiheit – also vermutlich ja. Der Weg hier ist teilweise etwas hügelig („aussichtsreicher Radweg“). Und genau hier zeigt der Bosch Performance Line Motor seine ganze Klasse. Wo andere Radfahrer absteigen und schieben mussten, schalteten Angela und ich einfach in den „Turbo“-Modus, grinsten uns an und flogen die Anstiege hinauf. Oben angekommen, wurden wir mit dem Blick auf den Untersee und – ja, tatsächlich! – dem Blick auf die Alpen belohnt. Das Panorama war so kitschig schön, dass man es fast nicht glauben konnte.

Kulinarik und Abkühlung in Horn

Kilometer 36,3. Der Magen meldete sich. Wir erreichten die Hornspitze. Hier gibt es den Biergarten „Zum Hirschen“. Ein absoluter Klassiker. Wir fanden einen Platz im Schatten, direkt mit Blick auf den See. Ein Wurstsalat, ein Radler, und die Welt war in Ordnung. Wir beobachteten die Segelboote und die Kursschiffe. Das Leben kann so einfach sein. Das i:SY macht auch hier eine gute Figur. Dank des Speedlifters konnten wir die Lenker mit einem Handgriff querstellen, sodass wir die Räder platzsparend an den Zaun stellen konnten, ohne den Weg zu versperren. Smartes Design gewinnt immer.

Frisch gestärkt ging es weiter auf dem Seeufer-Radweg. Das Wasser war jetzt unser ständiger Begleiter. In Iznang und Moos reiht sich ein Strandbad an das nächste. Wir hielten kurz am Strandbad Iznang, steckten die Füße ins Wasser. Die Abkühlung tat gut. Ein technisches Highlight (neben unseren Rädern) war die Solarblume bei Kilometer 54,5 kurz vor Radolfzell. Eine riesige Photovoltaik-Blume, die sich immer zur Sonne dreht. Ein schönes Symbol für nachhaltige Energie – genau wie unsere E-Bikes.

Sonnenuntergang in Radolfzell

Der Kreis schloss sich. Wir erreichten wieder die Radolfzell Uferpromenade. Die Sonne stand nun tief und tauchte den See in ein goldenes Licht („Sunny Yellow“ light!). Wir rollten zum Konzertsegel zurück. Dort spielten Straßenmusiker. Wir setzten uns auf eine Bank, die i:SYs neben uns, und ließen den Tag ausklingen. Der Wasserspielplatz war noch voller Leben, Kinder lachten, Eltern entspannten. Der Blick auf den Bodensee von hier aus ist der perfekte Schlussakkord. Ruhig, weit, friedlich.

Fazit: Eine Symphonie für die Sinne

Diese 56 Kilometer waren mehr als nur eine Radtour. Sie waren eine Kulturreise, eine Zeitreise und eine Genussreise. Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich:

  • Fürs Auge: Die bemalten Häuser in Stein am Rhein.

  • Für den Kopf: Hesse und Dix auf der Höri.

  • Für die Beine: Knackige (aber machbare) Anstiege mit Alpenblick.

  • Für die Seele: Das Wasser, immer wieder das Wasser.

Unsere i:SYs waren dabei die perfekten Instrumente. Auf den engen Gassen in Stein am Rhein waren sie wendig und agil. Auf den langen Geraden am Ufer liefen sie spurtreu und schnell. Am Berg lieferten sie die nötige Power. Und beim Parken im vollen Biergarten waren sie kompakt und stressfrei. Angela sagte am Ende: „Thomas, das müssen wir wiederholen. Aber dann mit Übernachtung, ich will noch ins Hesse-Museum!“ Recht hat sie.

Wenn ihr diese Tour nachfahren wollt (und das solltet ihr!): Nehmt euch den ganzen Tag Zeit. Hetzt nicht. Haltet an, schaut euch die Pfahlbauten an, esst ein Eis in Stein am Rhein, genießt den Wein in Horn. Und falls euch noch das passende Gefährt fehlt, um diese „Bodensee-Ballade“ selbst zu komponieren: Ihr wisst, wo ihr uns findet. Max, Angela und ich beraten euch gerne – auch wenn der Bodensee nicht direkt vor unserer Ladentür in Großostheim liegt, bringen wir euch das Urlaubsgefühl gerne auf zwei Räder.

Ride it! Love it!

Die schöne Tour auf Komoot

Autor: Thomas Fischer – Ingenieur & i:SY E-Bike-Experte - Genussradler aus Leidenschaft

Technik, die begeistert – und Radfahren, das glücklich macht. Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, ehemaliger i:SY Außendienstmitarbeiter und Inhaber des E-Bike Café Großostheim verbinde ich meine Leidenschaft für mechanische Perfektion mit jahrelanger Praxiserfahrung aus dem Kartsport mit Camping und ausgedehnten Radtouren. Mein Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern Ihr ideales „Traum-Setup“, das perfekt zu Ihrem Körper und Ihrem Einsatzzweck passt. Begleiten Sie mich auf meinen Touren und profitieren Sie von meinen tiefen Einblicken in die Produktion sowie meiner Expertise bei der Auswahl und ergonomischen Anpassung Ihres i:SY.
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