saalburg-bad-homburg-oberursel-isy-popart-beitragsbild

Kastell Saalburg im Taunus

Der Freitag im Kastell Saalburg begann früh, der Taunus lockte. Angela hatte das Leuchten in den Augen, das ich sonst nur sehe, wenn wir eine besonders gelungene Marketingkampagne starten. „Thomas, wir müssen es fertig machen. Heute!“, sagte sie. Wer kann da schon Nein sagen? Zusammen mit Max Rauprich, unserem Werkstatt-Guru, machten wir uns an die Arbeit. Ein i:SY „out of the box“ ist schon ein tolles Rad. Aber im E-Bike Cafe geben wir uns nicht mit dem Standard zufrieden. Wir individualisieren, wir optimieren, wir machen aus einem i:SY Dein i:SY. Für Angelas Pop Art zogen wir alle Register:

Die Premierenfahrt von Angelas i:SY Pop Art führte durch den Taunus am Römer Kastell vorbei.

  1. Ergonomie ist alles: Zuerst wurden die Pedale montiert. Dann ging es an den Lenker. Die Griffe, die Bremshebel, das Bosch-Bedienteil und natürlich die Klingel – alles muss so eingestellt sein, dass die Hände ganz natürlich fallen. Keine abgeknickten Handgelenke, kein unnötiger Druck.

  2. Komfort-Upgrade: Die Standard-Sattelstütze musste weichen. Stattdessen verbauten wir eine Parallelogramm-Sattelstütze. Warum? Weil sie den Unterschied macht. Sie federt nicht einfach nur, sie bewegt sich mit dem Stoß nach hinten unten weg. Das schont den Rücken ungemein, besonders auf den Waldwegen, die uns heute erwarteten. Natürlich durfte die Diebstahlsicherung und der Schnellspanner nicht fehlen – praktisch und sicher.

  3. Lastenesel mit Style: Der Standard-Frontträger wurde getauscht. Angela brauchte Platz und Stabilität. Ein passender KLICKfix Korb wurde eingehängt – perfekt für alles, was schnell griffbereit sein muss, von der Jacke bis zur Kamera.

  4. Smarte Details: Wir montierten die i:SY Adapter und bestückten sie mit dem MonkeyLink universal Flaschenhalter. Ich liebe dieses magnetische System. Flasche ranhalten – Klack – fest. Ziehen – und man hat sie in der Hand. Genial einfach.

  5. Der letzte Schliff: Max, mit seinem Auge für Perfektion, zog alle Schrauben mit dem richtigen Drehmoment nach. Er prüfte die Spannung der Speichen (nichts ist schlimmer als eine Unwucht bei der ersten Fahrt) und checkte die Riemenspannung des Gates Carbon Drive. Der Luftdruck der Ballonreifen wurde exakt auf den Mix aus Asphalt und Waldweg abgestimmt.

  6. Digitales Herz: Zuletzt schlossen wir das Rad an das Diagnosegerät an. Das aktuellste Bosch-Software-Update wurde aufgespielt. Das System muss laufen wie ein Schweizer Uhrwerk.

Da wir schon dabei waren, gönnte ich auch meinem eigenen i:SY eine schnelle Inspektion. Gleiches Recht für alle. Als beide Räder in der Morgensonne vor dem Laden standen – mein bewährtes Modell und Angelas funkelndes Pop Art – war die Vorfreude greifbar.

Auf nach Bad Homburg

Die Logistik war dank unserer Ausrüstung ein Kinderspiel. Beide Räder wurden auf den uebler i21 Heckträger gestellt. Dieser Träger ist für uns die Referenzklasse: Leicht, extrem stabil und perfekt geeignet für die breiten Reifen und den Radstand der i:SYs. Klappen zu, Stecker rein, fertig. Im Auto verstaute Angela noch den Picknick-Korb. Leckereien für unterwegs sind essenziell – Genussradeln heißt ja nicht, dass man hungern muss. Und natürlich durfte mein musikalischer Begleiter, der Sonos Roam, nicht fehlen. Eine Tour ohne Soundtrack? Undenkbar.

Die Fahrt nach Bad Homburg dauerte knapp 30 Minuten. Eine entspannte Anreise. In Bad Homburg angekommen, luden wir ab. Es hat etwas Ritualhaftes: Die Radlerhosen werden angezogen (ja, auch auf dem E-Bike ist Polsterung sinnvoll!), der Helm wird geschlossen, die Playlist gestartet. Ein kurzer Soundcheck, ein Blick in den Himmel – strahlendes Spätsommerblau. Die Fahrt konnte beginnen.

saalburg-bad-homburg-oberursel-isy-popart-uebler-i21

Kultur und Aufstieg im Kurpark

Unser Startpunkt war die Erlöserkirche. Ein imposantes Bauwerk, das mit seiner wilhelminischen Architektur den Ton für den ersten Teil der Tour setzte: herrschaftlich und gediegen. Wir rollten in den Kurpark hinein. Das i:SY fühlt sich in solchen Umgebungen pudelwohl. Man sitzt aufrecht, hat den perfekten Überblick und gleitet nahezu lautlos an den Spaziergängern vorbei. Angelas Pop Art zog sofort die Blicke auf sich. Das Design bricht mit der Tradition des Kurparks, aber auf eine charmante Weise. Es ist ein moderner Farbtupfer in der klassischen Kulisse.

Wir passierten die historische St. Marien Kirche und steuerten den Springbrunnen an der Kaiser Friedrich Promenade an. An heißen Tagen ist der feine Sprühnebel hier eine Wohltat. Heute war es angenehm warm, aber die frische Luft tat gut, um den Kopf vom Werkstatt-Stress frei zu bekommen.

Der Ellerhöhturm

Dann ging es langsam bergauf. Der Taunus ruft. Unser erstes Etappenziel war der Ellerhöhturm. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über Bad Homburg. Man sieht, wie die Stadt langsam im Grün des Waldes verschwindet. Die i:SYs, angetrieben von den kräftigen Bosch-Motoren, kletterten die Anstiege hinauf, als wäre es flaches Land. Das ist das Schöne an dieser Technologie: Sie nimmt dem Berg den Schrecken, lässt aber das Erlebnis.

Durch den Wald zur Geschichte

Wir verließen das urbane Umfeld und tauchten in den Bad Homburger Stadtwald ein. Der Asphalt wich Schotter und Waldboden. Hier zeigte sich, warum wir die Parallelogramm-Sattelstützen verbaut haben. Wurzeln? Kleine Schlaglöcher? Das Fahrwerk schluckt das weg. Die breiten 20-Zoll-Reifen bieten Traktion und Komfort zugleich. Der Weg zum Oberen Rotlaufweg ist idyllisch. Dichter Wald umfing uns, das Licht brach sich in den Blättern, und neben uns plätscherten kleine Bäche. Es roch nach Moos und Erde. Der Sonos Roam spielte leisen Chillout-Sound, der sich perfekt mit den Naturgeräuschen mischte.

Und dann erreichten wir das Highlight der Tour: Die Saalburg. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, mit modernster E-Mobilität an einem Ort anzukommen, der vor fast 2000 Jahren das Zentrum römischer Macht in Germanien war. Wir stellten die Räder ab und tauchten ein in die Geschichte.

Römerkastell Saalburg

Das Römerkastell Saalburg ist das am besten rekonstruierte Kastell des Limes. Wir schlenderten durch die Anlagen, sahen uns das Vexillationskastell an und die Überreste des früheren Lagers. Ich stellte mir vor, wie die römischen Boten hier zu Pferd oder zu Fuß unterwegs waren. Wie lange sie wohl für die Strecke gebraucht hätten, die wir gerade „easy“ in einer Stunde zurückgelegt hatten? Angela war begeistert von der Architektur. Die klaren Linien der römischen Bauten und das wilde Muster ihres Pop Art Bikes bildeten einen spannenden Kontrast für einige Fotos. Alt und Neu, Beständigkeit und Bewegung.

vor-der-saalburg-bei-bad-homburg-mit-isy

Kulinarik und Weitblick

Geschichte macht hungrig. Zum Glück liegt der Landgasthof Saalburg direkt nebenan. Der Biergarten dort ist ein Muss. Wir fanden einen schönen Platz im Schatten, bestellten uns eine Stärkung und ließen die Atmosphäre wirken. Es ist dieser Moment der Ruhe, wenn man das Rad abstellt, den Helm abnimmt und das erste kühle Getränk genießt – unbezahlbar. Wir sprachen über die ersten Kilometer mit dem neuen Rad. Angela war voll des Lobes. „Es fährt sich nicht wie ein neues Rad, es fährt sich, als würden wir uns schon ewig kennen“, sagte sie. Ein größeres Kompliment kann man der Montage-Arbeit von Max und mir wohl nicht machen.

Jupitersäule

Frisch gestärkt ging es weiter zur Jupitersäule. Ein beeindruckendes Monument aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Sie ragt golden in den Himmel und erinnert an die Götterverehrung der Römer. Ein kurzer Fotostopp, und weiter ging die Fahrt.

Frankfurter Skyline

Der Rückweg hielt dann ein visuelles Feuerwerk bereit. Immer wieder öffnete sich der Wald und gab den Blick frei auf die Skyline von Frankfurt. Das ist der Taunus-Effekt: Man steht mitten in der Natur, umgeben von Ruhe, und blickt auf die glitzernden Türme der Finanzmetropole („Mainhattan“). Dieser Kontrast fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Von hier oben wirken die Hochhäuser klein, fast wie Spielzeug. Man fühlt sich erhaben, frei und weit weg vom Trubel der Großstadt, obwohl sie zum Greifen nah scheint.

frankfurter-skyline-vom-taunus-gesehen

Romantik und Riesenbäume​

Wir rollten bergab Richtung Forellenhofgut. Die Bremsen surrten leise, die Dosierbarkeit der hydraulischen Scheibenbremsen gab uns in jeder Kurve Sicherheit. Am Gutshof legten wir noch einmal eine kurze Pause ein. Die Atmosphäre dort ist ganz anders als an der Saalburg – weniger militärisch-historisch, mehr ländlich-romantisch.

Romantischer Trail

Der romantische Trail am Forellengut war dann fahrerisch ein Genuss. Schmaler, kurviger, ein bisschen verspielt. Das i:SY Pop Art tanzte förmlich über den Weg. Die Wendigkeit der kleinen Räder macht auf solchen Abschnitten einfach unglaublich viel Spaß. Man lenkt nicht, man denkt die Kurve, und das Rad folgt.

Mammutbäume

Zurück in Bad Homburg wartete noch ein botanisches Highlight: Die Mammutbäume im Kurpark. Diese Riesen sind majestätisch. Wir parkten unsere kompakten i:SYs direkt vor einem dieser Giganten. Der Größenunterschied könnte nicht extremer sein. Und doch haben sie etwas gemeinsam: Beide sind auf ihre Art beeindruckend. Der Baum durch seine Größe und sein Alter, das i:SY durch seine Effizienz auf kleinstem Raum. Die Wipfel schienen den Himmel zu berühren. Ein Ort, der Demut lehrt.

Der letzte Abschnitt führte uns durch die landgräfliche Gartenlandschaft. Vorbei an prachtvollen Villen und durch extrem gepflegte Anlagen rollten wir zurück zum Auto. Es war ein „Ausrollen“ im wahrsten Sinne des Wortes – entspannt, zufrieden und voller neuer Eindrücke.

Das Fazit: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Als wir die Räder wieder auf dem Uebler-Träger verriegelten und die Radlerhosen gegen die bequeme Heimfahrt-Kleidung tauschten, zogen wir Bilanz. Der Tacho zeigte 27,6 Kilometer. Aber wie so oft beim Radfahren, ist die Distanz nur eine Zahl. Was zählt, ist das Erlebnis.

Für Angela war es die perfekte Jungfernfahrt. Ihr i:SY Pop Art hat nicht nur optisch für Aufsehen gesorgt (wir wurden tatsächlich zweimal auf das Design angesprochen!), sondern auch technisch auf ganzer Linie überzeugt. Kein Klappern, kein Schleifen, pure Performance. Die Investition in die Parallelogramm-Sattelstütze hat sich auf den Waldwegen bezahlt gemacht – Angela stieg entspannt und ohne Rückenschmerzen vom Rad.

Für mich war es die Bestätigung, dass wir mit dem i:SY das perfekte Werkzeug für solche „Micro-Adventures“ verkaufen. Man muss nicht in die Alpen fahren, um Großes zu erleben. Der Taunus, direkt vor unserer Haustür, bietet Geschichte, Natur, Aussicht und kulinarische Highlights. Und mit dem richtigen E-Bike wird selbst der Anstieg zur Saalburg zum Genuss.

Warum diese Tour?

Diese Strecke ist ein „Best of“ der Region. Sie verbindet:

  • Kultur: Römerkastell, Kirchen, Jupitersäule.

  • Natur: Stadtwald, Mammutbäume, Bäche.

  • Genuss: Biergarten, tolle Aussichten.

  • Fahrspaß: Trails, Schotter, Asphalt.

Unsere i:SY Kompakträder waren dabei die idealen Partner. Agil im Wald, kraftvoll am Berg, komfortabel auf der Strecke und sicher bergab.

Tipp

Wer diese Tour nachfahren möchte: Tut es! Nehmt euch Zeit für die Saalburg, genießt das Bier im Landgasthof und haltet am Forellenhofgut inne. Und wenn ihr noch das passende Rad sucht, um solche Tage zu erleben: Ihr wisst ja, wo ihr uns findet. Im E-Bike Cafe in Großostheim warten Max, Angela und ich darauf, auch euer i:SY fit für die große Fahrt zu machen – vielleicht sogar ein Pop Art Modell?

Diese Tour ist ideal für alle, die die Natur genießen, sich für Geschichte interessieren und die schöne Landschaft des Taunus erkunden möchten. Die I:SY Kompakträder sind die perfekten Begleiter für diese abwechslungsreiche Strecke.

Für eine gemütliche Pause empfehlen wir den Biergarten am Landgasthof Saalburg. Weitere Informationen: Römerkastell Saalburg: https://saalburgmuseum.de/

Die schöne Kastell Saalburg im Taunus Tour auf Komoot

Autor: Thomas Fischer – Ingenieur & i:SY E-Bike-Experte - Genussradler aus Leidenschaft

Technik, die begeistert – und Radfahren, das glücklich macht. Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, ehemaliger i:SY Außendienstmitarbeiter und Inhaber des E-Bike Café Großostheim verbinde ich meine Leidenschaft für mechanische Perfektion mit jahrelanger Praxiserfahrung aus dem Kartsport mit Camping und ausgedehnten Radtouren. Mein Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern Ihr ideales „Traum-Setup“, das perfekt zu Ihrem Körper und Ihrem Einsatzzweck passt. Begleiten Sie mich auf meinen Touren und profitieren Sie von meinen tiefen Einblicken in die Produktion sowie meiner Expertise bei der Auswahl und ergonomischen Anpassung Ihres i:SY.
Musik abspielen 🎵
E-Bike Cafe Cookiebanner
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.