Radrundtour zur Veste Otzberg anno 1231
Eine Rundtour durch Wiesen und Felder mit schönen Aussichten und den Berg hinauf zur Veste Otzberg mit einem traumhaften Fernblick.
Es ist ein Dienstagmorgen wie gemalt: 21 Grad, Sonne mit gelegentlichen Wölkchen – genug, um romantisch zu sein, aber nicht so viel, dass man Sonnenbrand auf den Kniekehlen bekommt. Angela, passionierte Pädagogin mit einem Hang zur perfekten Brotzeit, und Thomas, gelernter Hobbyphilosoph mit Ambitionen zum Kompaktrad-Influencer, blicken sich auf dem Fußweg vor Ihrer Wohnung im Blütenviertel in Darmstadt Arheilgen tief in die Augen. Zwischen ihnen: zwei glänzende i:SY Kompakträder, bepackt mit Wasserflaschen im Anything Twist Halter, Sonnencreme und einem Apfel, den Thomas für Notfälle eingepackt hat. Der Apfel ist schon ein bisschen schrumpelig, aber das macht ihn nicht weniger heldenhaft.
Vom Blütenviertel bis zum Brentanosee
„Los jetzt“, sagt Angela, „bevor ich anfange, das Gästeklo zu putzen.“ Und so rollen sie los, vorbei an duftenden Gärten und leicht verwirrten Katzen. Erste Station: der Ruthsenbach. Ein Bächlein, das aussieht, als hätte es beim Bach-Casting fürs Fernsehen nicht den Zuschlag bekommen, aber trotzdem tapfer weiterplätschert. Angela nimmt einen kleinen Schluck Wasser aus ihrer Flasche. Erste Trinkpause, erste philosophische Debatte: „Ist Wasser aus der Flasche noch Naturerlebnis?“ – Thomas, ganz der Kant-Fan, meint nur: „Wenn es aus dem Anything Twist Halter kommt, ja.“
Am Brentanosee pausieren sie kurz. Enten werden ignoriert, Mücken verflucht, und ein Kind fragt: „Ist das ein Faltrad?“ Angela antwortet geduldig: „Nein, das ist ein i:SY Kompaktrad. Wendig und stark.“ Das Kind nickt – oder hat einfach nur einen Zuckerschock vom Eis.

Oberwaldhaus bis Scheftheimer Wiesen
Die Route führt weiter zum Oberwaldhaus, wo Angela kurz darüber nachdenkt, ob sie hier mal vom Tretboot gefallen ist. Thomas murmelt irgendetwas von „zeitlicher Unschärfe des Gedächtnisses“, während er sein Rad liebevoll mit einem Brillenputztuch poliert.
Dann geht es hinein in die Scheftheimer Wiesen – ein kleines Paradies aus Summen, Brummen und plötzlich auftauchenden Nordic Walkern, die mit Stöcken fuchteln wie Samurai in Rente. Angela lässt sich davon nicht beirren. Sie tritt in die Pedale wie ein Uhrwerk. Thomas hingegen kommentiert jedes Storchenpaar am Wegesrand mit einem „Ach, schau mal – wie wir! Nur mit mehr Gefieder.“
Reinheimer Teich, Habitzheim, Veste Otzberg
Die Sonne steht nun hoch, die Schweißperlen werden häufiger, und die Trinkpausen rücken näher aneinander. Am Reinheimer Teich diskutieren sie, ob das letzte Wasser aufgeteilt oder ob man sich durchbeißen soll. Angela öffnet ihre Flasche wie ein Sommelier. „Chateau Anything Twist – Jahrgang heute früh.“ Thomas prostet ihr mit seiner Flasche zu. „Zum Wohl auf den Radweg.“
Habitzheim wirkt verschlafen, fast zu ruhig. Als würde der Ort darauf warten, dass mal jemand fragt, wie es ihm eigentlich geht. Angela kauft eine Rhabarberschorle aus einem versteckten Automaten, während Thomas ein Foto von einer wirklich gelungenen Hofeinfahrt macht. Instagram braucht schließlich Content.
Dann: der Anstieg zur Veste Otzberg von anno 1231. Dramatische Musik (innerlich), Schweiß (äußerlich), und ein kurzes Fluchen von Thomas, als seine Navigation nicht ganz das anzeigt, was er erwartet. Angela hingegen bleibt stoisch: „Tritt um Tritt. Wie im Leben.“ Oben angekommen, schießen sie Heldenfotos, vernichten Müsliriegel, und Thomas schreibt in sein Notizbuch: „Es ist nicht der Weg, es ist der WILLE!“ Die i:SY Räder meistern den Anstieg souverän – keine Panne, kein Mucken, nur pure Verlässlichkeit.
Vesper in Ueberau
Der Rückweg beginnt mit einem Versprechen: „Nur noch bergab“, sagt Angela. Und gleich darauf kommt ein kleiner Hügel. Thomas: „Das war symbolisch gemeint, oder?“
In Ueberau wartet die rettende Bäckerei Friedrich. Vesperzeit! Die belegten Brötchen schmecken wie Preisverleihungen und die Apfelsaftschorle perlt wie frisch verliebt. Angela lobt das Rosinenbrötchen, Thomas lobt die Existenz von Sitzgelegenheiten. Beide sind sich einig: Ohne diese Vesper wäre das Leben schwerer zu ertragen.

Heimweg über Reinheim, Rehberg und Darmstadt
Reinheim wird auf dem Rückweg als „schön-sympathisch-und-schon-mal-hier-gewesen“ verbucht. Dann kommt der Rehberg bei Roßdorf. Angela nennt ihn „sportliche Herausforderung“, Thomas „herrliche Aussicht“. Die Beine werden schwer, das Trinkwasser knapp. Doch dann: Ludwigsteich! Ein Glitzern, ein Rauschen, ein kurzer Moment der Erleuchtung. Angela macht ein Selfie. Thomas macht ein Plattengeräusch – es ist aber nur ein aufgewirbeltes Blatt.
Durch das Hofgut Oberfeld geht es an grasenden Kühen vorbei, die den Radfahrern mit der Gleichgültigkeit von Philosophie-Studenten begegnen. Angela grüßt höflich, Thomas fragt sich, ob Kühe meditieren können.
Rosenhöhe, Spanischer Turm, Löwentor – die letzten Kilometer sind ein Potpourri aus Kultur, Stadtgeschichte und zunehmend wackeligen Oberschenkeln. Doch der Blick auf den Fünffingerturm lässt neue Energie aufblitzen. „Der wacht über uns“, meint Angela ehrfürchtig. „Der zeigt uns den Finger“, meint Thomas.
Rückkehr ins Blütenviertel
Über den Bürgerpark – wo noch ein letzter Müsliriegel verzweifelt verzehrt wird – und den Löwenplatz rollen sie zurück ins Blütenviertel. Die i:SYs werden vorsichtig geparkt, wie teure Antiquitäten. Angela öffnet die Haustür, Thomas schüttelt seine Beine aus wie ein Hund nach dem Baden.
„Duschen oder Sofapause?“ fragt Angela.
„Beides. In dieser Reihenfolge.“
Und so endet die große i:SY Radrundtour – mit Apfelresten, leeren Wasserflaschen und zwei Helden der Alltagsabenteuer, die genau wissen: Der Weg ist das Ziel. Aber eine gute Bäckerei unterwegs ist auch nicht schlecht. Und die Räder? Die laufen wie ein Schweizer Uhrwerk auf zwei Rädern – zuverlässig, robust und ohne jegliche Probleme.
