beste-trinkwassertalsperre-frauenau

Trinkwassertalsperre Frauenau

„Wasser marsch! – Angela und Thomas an der Trinkwassertalsperre Frauenau“

Zwei Räder, ein Plan, null Ahnung

Angela stand morgens bereits tiefenentspannt in der Fahrradgarage und polierte liebevoll das Display ihres i:SY Pop Art. „Heute wird’s episch“, sagte sie mit einem Grinsen, das mich sofort nervös machte.

„Episch wie in ‚Herr der Ringe‘ oder episch wie in ‚Ich hab mein Ladekabel im Hotel vergessen‘?“, fragte ich, während ich noch wild fluchend versuchte, meine Fahrradhandschuhe richtig herum anzuziehen.

„Beides“, antwortete Angela gut gelaunt. „56,8 Kilometer, 820 Höhenmeter, über 30 Highlights – und das alles mit Stil.“ Ich warf einen Blick an mir herab. „Ich hab gestern Abend im Restaurant drei Knödel zu viel gegessen. Mein Stil ist heute eher ‚rollender Kartoffelklops‘.“

luxus-fahrradgarage-im-glashotel

Startpunkt: Die Glasstadt Zwiesel

Startpunkt war das Glashotel in Zwiesel. Die Stadt selbst ist das weltbekannte Herz der traditionellen Glasherstellung im Bayerischen Wald. Überall im Stadtbild begegnet man moderner Brunnenkunst, gläsernen Skulpturen und einer jahrhundertealten Handwerksgeschichte. Die Sonne schien, die Räder schnurrten, und Angela hatte als Tour-DJ sogar eine eigene Playlist vorbereitet: „Tour de Zwiesel – Greatest Hits“.

„Ich hab übrigens ein neues Gadget“, verkündete sie stolz, während wir die ersten Meter rollten. „Ein Luftdrucksensor mit Bluetooth!“ „Super“, murmelte ich, während die ersten Schweißperlen kamen. „Jetzt weiß mein Handy auch digital, wann ich am Berg eingehe.“ Zum Warmfahren waren die ersten Kilometer allerdings ein Traum: sanfte Steigungen, glatter Asphalt und die dichten, wunderbar kühlen Mischwälder des Nationalparks umarmten uns.

bergauf-im-walde-bei-zwiesel

Schloss Oberzwieselau

Nach den ersten Kilometern erreichten wir das weitläufige Areal von Schloss Oberzwieselau. Das Anwesen befindet sich seit Jahrhunderten im Besitz der Grafen von Mellin-Wolffersdorff und ist eng mit der Geschichte der Glasmacherregion verknüpft. Neben dem beeindruckenden Schlossgebäude ist die Anlage vor allem für ihren wunderschönen, alten Gutshof und den angrenzenden, weitläufigen Schlosspark bekannt.

Angela stoppte abrupt, um die Kulisse zu bewundern. „Sieht aus wie aus einem Märchen“, schwärmte sie. „Ja, eins mit einem Drachen, der gleich meine Oberschenkel frisst“, keuchte ich und schaltete den Bosch-Motor diskret eine Stufe höher. Wir genossen die aristokratische Ruhe für einen kurzen Moment, bevor uns der Forstweg weiter in den Wald hineinzog.

Das verwunschene Schloss Buchenau

Kaum hatten wir die Beine wieder locker getreten, tauchte bei Kilometer 10 das nächste architektonische Juwel auf: Schloss Buchenau. Dieses Schloss hat eine völlig andere Atmosphäre – es liegt fast schon verwunschen mitten im tiefen Wald. Erbaut wurde es im Jahr 1840 von der Glasmeisterfamilie von Poschinger und gilt als eines der kulturhistorisch wichtigsten Zeugnisse der alten „Glashandwerker-Dynastien“ im Bayerischen Wald. Heute wird es liebevoll als Kultur- und Begegnungsort erhalten.

Angela zückte sofort das Smartphone. „Thomas, stell dich mal mit dem i:SY Adventure vor das Tor. Das gibt das perfekte Motiv für die Website!“ Ich versuchte, so dynamisch wie möglich auszusehen, während mein Körper immer noch mit den Knödeln vom Vorabend kämpfte. „Lächeln!“, rief sie. „Ich lächle innerlich, Angela. Ganz tief im Inneren“, schnaufte ich.

Die Trinkwassertalsperre Frauenau.

Nach einer weiteren, knackigen Kletterpartie durch die Bergwälder war es endlich so weit: Das majestätische Panorama der Trinkwassertalsperre Frauenau öffnete sich vor uns. Dieses gigantische Bauwerk der Ingenieurskunst wurde zwischen 1976 und 1983 errichtet, um die Trinkwasserversorgung für weite Teile Niederbayerns dauerhaft zu sichern. Mit einer beeindruckenden Dammhöhe von 86 Metern (der höchste Steinschüttdamm Deutschlands!) und einem Fassungsvermögen von über 21 Millionen Kubikmetern ist der Speichersee ein echtes Schwergewicht.

Weil das Wasser hier absolut heilig und für den menschlichen Verzehr gedacht ist, herrscht am gesamten See ein strenger Schutzstatus: Baden, Bootfahren oder Angeln sind strikt untersagt. Das hat jedoch den genialen Nebeneffekt, dass die Natur rund um das Ufer vollkommen unberührt und ungestört bleibt. Kein Massentourismus, kein Lärm – einfach nur die Spiegelung der Wolken auf der riesigen, tiefblauen Wasserfläche.

Rundweg mit Waldbühne

Der anschließende Rundweg um die Talsperre war die reine Belohnung für die Plackerei zuvor: absolut eben, herrlich schattig unter dichten Baumkronen und immer wieder mit neuen, spektakulären Ausblicken auf das glitzernde Wasser. Angela fuhr beschwingt voraus, summte die Playlist mit und rief über die Schulter: „Das ist wie Wellness auf zwei Rädern!“

Ich nickte zustimmend, während ich versuchte, Schritt zu halten. „Wenn Wellness am nächsten Tag Muskelkater macht, unterschreibe ich das.“ Unterwegs begegneten wir kaum einer Menschenseele. Nur ein Eichhörnchen saß am Wegrand und starrte wie gebannt auf Angelas Lenkertasche. „Vielleicht will es meinen Müsliriegel“, vermutete sie. „Oder es erkennt via Bluetooth deinen Akkustand“, frotzelte ich. „Der ist nämlich fast so leer wie mein Magen.“

rundweg-um-die-trinkwassertalsperre

Bräustüberl und Käsespätzle

Die Aussicht auf echte Nahrung mobilisierte auf dem Rückweg nach Zwiesel noch einmal alle Kräfte. Unser Mittagsziel: das traditionelle Bräustüberl Zwiesel. Hier regiert die bayerische Gemütlichkeit. Angela fackelte nicht lange und bestellte eine riesige Portion dampfende Käsespätzle mit goldbraunen Röstzwiebeln.

Als der Kellner die Karte brachte, schaute ich das Papier fast schon nostalgisch an. „Ich liebe dich“, flüsterte ich. Angela schaute hoch: „Oh, danke Thomas!“ „Ich meinte eigentlich die Schweinshaxn auf der Speisekarte, aber du stehst direkt dahinter, das zählt auch.“ Bei einem eiskalten, alkoholfreien Radler luden wir im Biergarten unsere körpereigenen Akkus wieder voll auf.

Panoramaweg nach Regen und der „Nachtisch-Akkustand“

Frisch gestärkt ging es auf den zweiten Teil der Runde in Richtung der Kreisstadt Regen. Der Weg führte uns über weite, offene Hügelketten, die uns einen fantastischen Panoramablick über das gesamte Langenauer Tal und die sanften Riesen des Bayerischen Waldes schenkten. Wir rollten schließlich gemütlich durch Regen – die Stadt macht ihrem Namen übrigens keine Ehre, das Wetter hielt bombenfest – und entdeckten ein kleines Eiscafé mit einer sonnigen Terrasse direkt am Flussufer. Angela warf sofort den Anker.

„Eis! Ich brauch jetzt Kiwi-Joghurt-Eis!“ „Ich dachte, du bist von den Spätzle noch bis obenhin voll?“, fragte ich erstaunt. „Thomas, das ist Nachtisch. Der wird in einem separaten Magenabschnitt gelagert. Der zählt nicht.“

Wir bestellten beide zwei dicke Kugeln – cremig, fruchtig und farblich exakt passend zu Angelas grünem Fahrradhelm. „Ich bin heute wie ein E-Bike-Kavalier“, bot ich großzügig an, als wir wieder aufstiegen. „Wenn dein Akku schlappmacht, schiebe ich dich mit dem Fuß an.“ Angela konterte trocken: „Wenn du das versuchst, schiebe ich dich mitsamt deinem i:SY direkt in den Fluss Regen.“

Technische Bilanz zurück am Glashotel

Die finale Etappe zurück zu unserem Startpunkt am Glashotel in Zwiesel war ein einziger Genuss aus Brunnenkunst, schattigen Abschnitten und dem stolzen Gefühl, eine echte Traumtour gemeistert zu haben. Als wir die i:SYs nebeneinander auf dem Hotelparkplatz abstellten, folgte der unbestechliche Blick auf die Bordcomputer.

Angela tätschelte sanft ihr Oberrohr. „Du hast brav durchgehalten, mein Kleiner.“ Ein Blick auf ihr Display verriet: Der klassische 545 Wh Akku hatte nach den 820 Höhenmetern noch exakt 3 % Restkapazität. Eine absolute Punktlandung!

Ich grinste breit und zeigte auf mein Display: Das i:SY Adventure mit dem dicken 800 Wh Akku meldete tiefenentspannte 48 % Restreichweite. „Ich hätte noch genug Saft für eine Alpenüberquerung. Oder zumindest für einen Rückweg mit großzügigem Umweg über Tschechien“, tönte ich.

Zum Abschluss prosteten wir uns auf der Hotelterrasse mit einem eiskalten Glas Zwieseler Kristallwasser an. „Auf uns. Auf die Spätzle. Und auf 820 Höhenmeter, die sich dank Motorunterstützung wie 500 anfühlten.“ Angela grinste verschmitzt. „Und was fahren wir morgen, Thomas?“ Ich hob sofort warnend den Zeigefinger. „Sag jetzt bloß nichts, was mit ‚Arber‘ anfängt!“

Die schöne Tour auf Komoot

Autor: Thomas Fischer – Ingenieur & i:SY E-Bike-Experte - Genussradler aus Leidenschaft

Technik, die begeistert – und Radfahren, das glücklich macht. Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, ehemaliger i:SY Außendienstmitarbeiter und Inhaber des E-Bike Café Großostheim verbinde ich meine Leidenschaft für mechanische Perfektion mit jahrelanger Praxiserfahrung aus dem Kartsport mit Camping und ausgedehnten Radtouren. Mein Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern Ihr ideales „Traum-Setup“, das perfekt zu Ihrem Körper und Ihrem Einsatzzweck passt. Begleiten Sie mich auf meinen Touren und profitieren Sie von meinen tiefen Einblicken in die Produktion sowie meiner Expertise bei der Auswahl und ergonomischen Anpassung Ihres i:SY.
Musik abspielen 🎵
E-Bike Cafe Cookiebanner
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.