Es war einer dieser frühen Sommertage, an denen die Sonne noch freundlich, nicht fordernd scheint. Die Luft frisch, der Himmel hellblau, die Räder glänzend geputzt. Wir stehen an der Lahn, direkt in Runkel, und schauen auf die imposante Burg, die über dem Fluss thront – als würde sie jeden begrüßen, der sich auf den Weg macht. Genau das tun wir heute. Eine knapp 50 Kilometer lange Rundtour wartet auf uns. Und mit den i:SY Kompakträdern unter uns fühlen wir uns fast ein bisschen unaufhaltbar.
Der Einstieg ist sanft. Der Weg schlängelt sich am Wasser entlang, die Lahn glitzert im Morgenlicht. Die i:SYs rollen leichtfüßig über den feinen Schotter, angenehm wendig und überraschend stabil. Es ist dieses vertraute Fahrgefühl – aufrecht, entspannt, mit freiem Blick nach vorn. In der ersten Kurve merken wir wieder: Auch wenn das Rad klein wirkt, ist es gemacht für große Strecken.
Nach ein paar Kilometern machen wir unseren ersten kurzen Halt. Am alten Backhaus scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die alten Steine, das dunkle Holz – man spürt, dass hier einst das Leben duftete: nach frischem Brot, Geselligkeit, Geschichten. Wir lehnen unsere i:SYs an die Bank, trinken einen Schluck Wasser, lassen die Ruhe wirken. Es ist angenehm, dass man die Räder durch ihre Kompaktheit problemlos überall parken kann – auch auf engem Raum.
Ein paar Kurven weiter taucht das nächste Relikt der Vergangenheit auf: der Alte Stollen, verborgen im Grünen. Der Eingang des ehemaligen Bergwerks liegt ruhig und kühl im Schatten der Bäume. Wir schieben kurz ab, fotografieren, tauschen uns aus. Auch hier zahlt sich aus, wie gut die i:SYs zu manövrieren sind – selbst auf schmalen Pfaden durch das Unterholz, wo andere Räder längst zum Klotz werden.
Wir erreichen den Kerkerbachradweg – ein idyllischer Abschnitt, der uns durch ein grünes Tal führt. Leicht bergauf, dann wieder flach, dann ein paar Höhenmeter. Mit einem normalen Rad vielleicht ein Grund zum Schnaufen. Mit dem i:SY? Einfach einen Gang höher schalten, den Motor sanft summen lassen – und weitergleiten. Wir lachen, reden, fahren nebeneinander, als sei die Anstrengung nur noch Erinnerung.
Bald darauf erreichen wir das Mundloch des Christianstollens, dann öffnet sich das Gelände. Der Blick ins Lahntal bei Kilometer 17 ist wie ein kleines Geschenk: weit, klar, sanft geschwungen. Wir bleiben stehen, lehnen uns über den Lenker, atmen tief ein. Die Räder stehen brav neben uns, brauchen keinen Ständer, nur ein bisschen Gras unter dem Stollenprofil.
Weilburg naht, das nächste Highlight. Der Ort wirkt wie aus einer anderen Zeit: Fachwerk, Pflaster, steinerne Brücken. Wir fahren über die Steinerne Brücke, lassen uns vom Anblick des Kranenturms beeindrucken und schlängeln uns durch die schmalen Altstadtgassen. Die Kompakträder machen hier richtig Spaß: keine Hektik, keine sperrigen Lenkbewegungen – einfach flüssig durch die Stadt gleiten.
Dann geht’s rauf zum Schloss. Natürlich, ein bisschen Kraft kostet es. Aber auch hier: Unterstützung auf Knopfdruck, ein leises Surren, das mit jeder Umdrehung ein bisschen Druck von den Waden nimmt. Und oben angekommen – was für ein Ausblick! Schloss Weilburg, stolz und gelb in der Sonne, die Lahn tief unten, das Tal weit offen.
Wir bleiben lange hier. Schlendern ein paar Meter zu Fuß, genießen den Blick, machen Fotos. Die i:SYs warten unten, als wären sie Teil der Kulisse – elegant, urban, bereit für die Rückfahrt.
Die zweite Hälfte der Tour führt uns auf der anderen Seite der Lahn zurück nach Runkel. Der Weg ist abwechslungsreich: mal durch Felder, mal am Waldrand, dann wieder entlang des Flusses. Es ist warm geworden, aber der Fahrtwind kühlt. Die Räder laufen leise, stoisch, angenehm komfortabel. Man merkt, dass die Entwickler bei i:SY nicht nur an Technik gedacht haben, sondern an Erlebnis.
Kurz vor Ende rollen wir nochmal durch ein kleines Dorf. Kinder winken, ein Hund bellt, jemand gießt Blumen. Die Stimmung ist entspannt, wir sind es auch. Als wir schließlich wieder in Runkel einrollen, wirkt der Tag fast filmisch: Die Burg, das Wasser, das Licht. Und das Gefühl, genau die richtige Tour gewählt zu haben.